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Über 80 Jahre erfolgreich auf steinigen Wegen

Der Steinbruch wurde 1929 von Robert Schulte im Mühlenbruch bei Scheda  gegründet. Das Gesteinsvorkommen war gut für die Pflasterherstellung geeignet.  So wurde anfangs hauptsächlich Kleinpflaster 4/6 für Mosaik, Mittelpflaster 8/10  und Großpflaster 12/16 hergestellt. Das dabei anfallende Kleinschlagmaterial,  sowie alles was sich für die Pflasterherstellung nicht verwenden lies, wurde für  den Straßenbau verwendet. Da es zu dieser Zeit noch keine entsprechenden Maschinen gab, musste die  beschwerliche Arbeit “von Hand” bewältigt werden. So arbeiteten damals etwa 9  Personen im Steinbruch. Der einfache Steinbrucharbeiter wurde früher  Steinkühler genannt. Der Steinkipper war dagegen ein besonders ausgebildeter  Facharbeiter, der mit besonderem Geschick die Grauwacke vom rohen Stein zu  einem Pflasterstein bearbeitete.  Die fertigen Pflastersteine, Packlage und Kleinschlag wurde früher mit besonders  stabilen Pferdewagen ausgeliefert. Diese Wagen hatten lose Böden, die nach und  nach beim Entladen herausgezogen wurden, so dass das Gestein unter dem  Wagen zu Boden fiel.   Nachdem 1933 die Nationalsozialisten unter der Führung von Adolf Hitler an die  Macht kamen, kam es im Straßenbau und damit auch bei den Steinbrüchen zu  einem deutlichen Aufschwung. So kam es, dass 1937 der erste Lastkraftwagen  vom Typ “Büssing” angeschaft werden konnte. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges  wurde der Betrieb jedoch eingestellt, da der Firmengründer 1940 zur Wehrmacht  einberufen wurde. In den Wirren des Krieges wurde der Lastkraftwagen von  alliierten Truppen entwendet.  Nach Ende des Krieges kehrte Robert Schulte glücklicherweise noch im Jahr 1945  zurück. Die britische Besatzung erteilte dann im Jahr 1946 Robert Schulte den  Auftrag den Steinbruch wieder in Betrieb zu nehmen und teilte ihm hierzu einen  Lastkraftwagen aus ehemaligen Wehrmachtsbeständen zu.  In den Aufbaujahren nach dem Krieg ging das meiste hergestellte Pflaster ins  Ruhrgebiet zum Aufbau der Straßen, Industrie und dem Bergbau.   Als in den fünfziger Jahren keine Packlage mehr gefragt war, wurde 1958 die  erste Brecheranlage von der Fa. Ratzinger aus München angeschaft, um die  steigenden Anforderungen der Stassenbauämter nach immer feineren Materialien  zu erfüllen.   1965 wurde das erste Asphaltmischwerk auf dem Betriebsgelände errichtet und  in Betrieb genommen. Seid dem ist die Firma Robert Schulte Steinbruch GmbH  nicht nur ein verlässlicher Partner für Gesteinsmaterialien, sondern auch für die  Herstellung von Walzasphalt.  1968 wurde zusätzlich die Westerberger Steinwerke GmbH von Robert Schulte  und Josef Schmidt in Wenden gegründet. Seit 2004 wird dieser jedoch nur noch  als Deponie für Bodenaushub und Bauschutt verwendet.  Im Boom der Wirtschaftswunderzeit wurde der Bedarf an Straßenbaustoffen  immer größer. Beim Bau der BAB 45 in den Jahren 1969 bis 1971 konnte der  Bedarf kaum gedeckt werden.  Nach und nach wurde bis in die 70er Jahre die Brecheranlage um Haupt- und  Nachbrecher, sowie um eine Edelsplittanlage ergänzt. Der Vorbrecher wurde  1980 von der Fa. Aubema auf (1200x1000)mm erweitert. Das 1983 in Betrieb  genommene Asphaltmischwerk der Fa. Ohl wurde 1997 durch eine moderne  Anlage der Fa. Ammann ersetzt.   Seit Mitte der 60er Jahre lag die Geschäftsführung neben Robert Schulte auch  bei seinem Schwiegersohn Heinz Kaufmann. Zusammen mit ihm und seinen  Söhnen Ulrich Schulte und Alfons Schulte führte Robert Schulte die Firma mit viel  Geschick zum Erfolg. Nach dem Tot des Firmengründers 1991 wurden Heinz  Kaufmann sowie die Söhne Ulrich Schulte und Alfons Schulte geschäftsführende  Gesellschafter.  Nachdem Heinz Kaufmann aus gesundheitlichen Gründen 1996 in Ruhestand  gehen musste, übernahm sein Sohn Christoph Kaufmann die kaufmännischen  Belange des Steinbruchbetriebs. Heinz Kaufmann verstarb nach langer schwerer  Krankheit Anfang 2005.  Im Jahr 2007 übergab Alfons Schulte seine Gesellschaftsanteile seinem Sohn  Thomas Schulte, und Ulrich Schulte wiederum seine Gesellschaftsanteile seinem  Sohn Axel Schulte.  Sowohl Alfons Schulte als auch Ulrich Schulte sind mittlerweile im verdienten  Ruhestand. Damit wird nun der Familienbetrieb komplett in der dritten  Generation geleitet. Zur Zeit sind ca. 12 Mitarbeiter am Standort Neuenhaus  beschäftigt. 
Oben: Werk Neuenhaus aus der Vogelperspektive. Unten: Ein Bild aus Gründerzeiten. Selbiger sitzend unten in der Mitte.

Robert Schulte

Steinbruch GmbH Grauwacke Splitt- und Schotterwerk Asphalt-Mischanlage
                            Aktualiert am 25.05.2018
Unser Werksfilm zeigt schön  unsere Geschichte sowie die  Produktionskette von der  Sprengung über den Brech-  und Veredelungsprozess bis  hin zum Bau einer fertigen  Asphaltstraße. Über uns Über uns